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Die Hansestadt Rostock an der Ostsee...

Die Hanse Sail 2012 präsentiert Premierengäste und Überraschungen

Teilnehmerschiff Hanse Sail Hansestadt Rostock 2012 - Kruzenshtern

Die „Kruzenshtern“ zählt zu den größten Teilnehmerschiffen der 22. Hanse Sail. Foto: Archiv Hanse Sail Rostock

Zum 22. Mal heißt es: Kurs Rostock!

„Kurs Rostock!“ heißt es in der 2. Augustwoche für eine prächtige Flotte von Traditionsseglern, Museums- und Gastschiffen und für den Bundespräsidenten Joachim Gauck, der am 9. August die Ehrenbürgerschaft der Hansestadt Rostock erhält und anschließend die Hanse Sail 2012 besucht.

„Kurs Rostock!“ heißt es auch für viele Landespolitiker aus Schwerin, so auch für den Schirmherrn der Sail, Ministerpräsident Erwin Sellering, für Politiker aus den internationalen Partnerstädten der Hansestadt oder für über 500 Wirtschaftsvertreter aus der ganzen Bundesrepublik, die bei „Business meets Hanse Sail“ im Saal und auf hoher See miteinander kommunizieren.
Aus allen Himmelsrichtungen kommen Hunderte Mitwirkende auf den Bühnen zusammen ebenso wie Schausteller und Marktakteure auf dem Internationalen Markt. Zahlreiche Vereine, u.a. Kanoniere, Helmtaucher und Philatelisten, können sich hier vor einem großen Publikum präsentieren. „Kurs Hanse Sail Rostock!“ heißt es schließlich für rund eine Million Besucher, die vom 9. bis 12. August die „Qual der Wahl“ zwischen Dutzenden Angeboten zu Wasser, an Land und in der Luft haben, sich zwischen Segeltörn, Riesenrad oder Mitfliegen in einem Seeflugzeug ab Rostock-Marienehe entscheiden müssen oder alles mitnehmen. Die 22. Hanse Sail wird ein Volksfest im besten Sinne des Wortes, ein national und international wirkender Magnet für alle Generationen und für das ganze Volk – von Spitzenpolitikern bis zu unseren Kindern.

Die maritime Überraschung: 222 Schiffe zur 22. Sail

Im Zentrum des maritimen Festes stehen seit über zwei Jahrzehnten die Traditionsschiffe. Ihre faszinierende Ausstrahlung erhält zur Sail des Jahres 2012 einen zusätzlichen Schub durch einige positive Überraschungen. Mitte Juli standen knapp 200 Schiffe in der Teilnehmerliste. Solch eine hohe Zahl war mit Blick auf die zeitgleich stattfindenden Olympischen Spiele in London nicht erwartet worden. Kurz vor der 22. Sail haben sich 222 Schiffe für das maritime Fest angekündigt. Last Minute hat sich eine ursprüngliche „Olympiateilnehmerin“, die Viermast-Bark „Kruzenshtern“ angemeldet, so dass sie mit dem Premierengast „Star Flyer“ ein „115-Meter-Doppel“ bildet. Die „Kruzenshtern“, Baujahr 1926, ist der letzte noch in Fahrt befindliche Frachtsegler der legendären P-Liner-Serie aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. „Einfach mitsegeln!“ ist auf dem legendären Windjammer am 11. August ebenso möglich wie auf weiteren Großseglern an allen Tagen.
Bereits am Mittwoch (8. August) haben die Haikutter zum 4. Mal ihren Auftritt im Rahmen einer Regatta vom dänischen Nysted nach Warnemünde. Eine erfreuliche Überraschung ist, dass Arved Fuchs‘ legendärer Haikutter „Dagmar Aaen“ (Baujahr 1931) teilnimmt und der Nordpolarfoscher selbst zum ersten Mal bei der Hanse Sail dabei ist. Der durch extreme Touren bekannt gewordene Abenteurer macht mit seinen Expeditionen auf die ökologische Gefährdung der Arktis aufmerksam.

Neulinge und alte Dampfer

„Kurs Rostock“ nehmen zum ersten Mal der schwedische Schoner „Constantia“ (1908), die polnische Gaffelketsch „Olander“ (1931), der niederländische Zweimast-Gaffelschoner „Eldorado“ (2010) und der 108 Jahre alte Dampfschlepper „Woltman“ aus Hamburg. Der „Dampfer“ gehört zu den „Schiffen ohne Segel“, die traditionell zum Bild der Hanse Sail gehören und dieses Jahr im besonderen Fokus stehen. Unter den 20 Wasserfahrzeugen sind auch der Dampfeisbrecher „Stettin“, der im nächsten Jahr 80 wird, und der 1906 gebaute Tonnenleger „Bussard“ sowie das knallrote Feuerschiff „Fehmarnbelt“ (1908). Eine „überragende“ Premiere im Rostocker Stadthafen hat der Schwimmkran „Langer Heinrich“, der nach erfolgter Reparatur und Rekonstruktion erstmals wieder besichtigt werden kann. Ältestes Teilnehmerschiff ist das Karlsboot „Georg“ – die Replik eines Schiffes aus dem 9. Jahrhundert, zu bestaunen im Hansezeit-Bereich der Hanse Sail auf der Silo-Halbinsel.

Das Landprogramm: Klassische Volksfestangebote und stille Momente

Die Hanse Sail ist nicht nur auf dem Wasser ein Erlebnis der Superlative, sondern bietet auch im Stadthafen, von den Silos bis zur ehemaligen Neptunwerft, und am Passagierkai sowie auf der Promenade in Warnemünde auf rund vier Kilometern maritimer Festmeile klassische Volksfestangebote. Mit insgesamt drei Riesenrädern, zahlreichen Fahrgeschäften der Premium- und Kinderklasse bis zu regionalen Erzeugnissen, die Leib und Seele zusammenhalten, ist für jedermann etwas dabei.

Zum „Landprogramm“ der Hanse Sail gehören Präsentationen auf elf Bühnen, darunter die des NDR, der seit 20 Jahren die Sail begleitet. Zu den besinnlichen Momenten der 22. Hanse Sail gehören das Auftaktkonzert der „jungen norddeutschen philharmonie“ am 8. August in der Halle 207 auf dem Gelände der ehemaligen Neptunwerft, zwei Kunstausstellungen in der Hochschule für Musik und Theater und im Remter des Rathauses der Hansestadt, der Seefahrergottesdienst am Sonntag in Warnemünde oder die „Mini-Sail“ der Modellbauer im IGA-Park in Rostock-Schmarl.

Zu einem beliebten Erlebnisbereich für die ganze Familie hat sich auf der Silo-Halbinsel das Areal „Leben in der Hansezeit“ entwickelt. Hier machen auch die Koggen fest. Maritime Angebote, wie ein Tauchcontainer, finden sich auf der gesamten Bummelmeile ebenso wie Angebote für Kinder und Jugendliche. Eine Neuheit ist der „CITTI Kids- und Funpark“ vor der „Georg Büchner“ am Kabutzenhof, unter anderem mit Bungee-Trampolin, Kletterwand, Hochseilgarten und Zwergenland für die ganz Kleinen. Auch die Deutsche Marine ist mit dem Offenen Stützpunkt Hohe Düne und Open-Ship auf Marineschiffen erneut Partner und Mitgestalter der Hanse Sail. Eine Höhepunkt des Traditionssegler-Treffens werden wieder die beiden von der OSPA präsentierten Feuerwerke am Samstagabend (11. August) sein, die dieses Jahr etwas später, nämlich um 22.45 Uhr, zeitgleich im Stadthafen und in Warnemünde gezündet werden.

Das Segelstadion: Wassersport zum Gucken und Ausprobieren

Dass neben den alten Briggs, Barkentinen und Schonern auch ihre kleinen und jüngeren Geschwister, die Sportboote, nicht „untergehen“, beweist die von Jahr zu Jahr wachsende Attraktivität des Segelstadions in Höhe der ehemaligen Neptunwerft. Hier sitzt man auf den neu angelegten Terrassen in der ersten Reihe, wenn an den Sail-Tagen Wasserski-Shows oder Wettbewerbe auf dem Wasser stattfinden – vom Partnerstädtepokal über den Krümel-Cup der Optimisten oder das Hanse Sail Match Race bis zum Kutterruder-Cup. Noch spannender kann es individuell oder im Familienverbund sein, das eine oder andere Schnupperangebot mit einem Segelboot, beim Windsurfen, im Tretbootfahren oder im „Stand Up Paddling“ auszuprobieren. Die passive und aktive Variante, also Gucken und Ausprobieren, gibt es schließlich in Höhe Kabutzenhof beim „Jever Fun Rock the Ramp“.

Ob Skateboard oder Fahrrad – die Fahrt von der Rampe und die anschließende Luftfahrt vor der Wasserlandung bieten Spaß und erfordern Mut. Zudem entscheidet eine Jury über die besten Sprünge – zum Beispiel über die schönste Pirouette. Die gibt es vielleicht auch bei einem Sportereignis am Warnemünder Strand zu bestaunen, wenn die deutsche Beach Soccer Nationalmannschaft am 11. und 12. August von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr trainiert und spielt. Wer bei dieser Vielfalt die Übersicht verliert, der kann sich aus der Luft einen Überblick verschaffen: im Rostocker Fracht- und Fischereihafen startet das Wasserflugzeug zu Rundflügen.

Pressemitteilung – Pressebüro Hanse Sail Rostock

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